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GoGE Schweiz
Ganzheitlich orientierte
Gesundheits- und Ernährungsberatung Schweiz
Plattform der
Arbeitsgruppe Schweiz, ärztlich geprüfte GesundheitsberaterInnen GGB |
«Krankheiten überfallen den
Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterm Himmel, sondern sind die Folgen
fortgesetzter Fehler wider die Natur.»
Hippokrates |
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Wissenschaftliche Grundlagen - Details
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Überblick «Wissenschaftliche Grundlagen»
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Dr. Jiri
Bernásek, tschechischer Forscher
Er führte in den 60er Jahren Versuche mit
synthetischen Kostformen an Ratten durch, die alle bekannten Nähr- und
Vitalstoffe enthielten, die nach dem Stand des Wissens zur Erhaltung des
Lebens und der Gesundheit als notwendig angesehen werden. Er untersuchte
dabei aber nicht nur die Schäden an den Versuchstieren selbst, sondern
erforschte auch die Auswirkungen auf die nachfolgenden Generationen.
Tatsächlich konnte Bernásek feststellen, dass
die Ratten dabei überlebten und sich vermehrten. Aber ab der 2. Generation
kam es zu wesentlichen Veränderungen in der Entwicklung der Versuchstiere:
Niedrigere Köpergewichte, späteres Eintreten der Geschlechtsreife,
Totgeburten und gestörte Organentwicklung (besonders des Nervensystems). Ab
der 4. Generation kam es zu keiner normalen Entwicklung mehr.
Die krankhaften Veränderungen, die durch das
Fehlen der im Getreidekeim vorkommenden Substanzen entstehen, kommen von
Generation zu Generation mehr zum Vorschein. Erst durch Zugabe von
Vollgetreide konnte diese negative Entwicklung verhindert werden.
Kollath sagt zu diesen Forschungsergebnissen:
„Diese Forschungsergebnisse legen den Schluss nahe, dass die zunehmende
Nahrungsverfeinerung in Europa über drei bis vier Generationen (seit ca.
1840) sich in einer über Generationen hinweg wirkenden gesundheitlichen
Schädigung auswirken kann. So lassen sich viele Befunde verstehen, die sich
durch die Mangelernährung des einzelnen Individuums nicht hinreichend
erklären lassen. Manche Störungen, die als „erbbedingt“ erscheinen mögen,
sind in
Wirklichkeit auf Mängel über mehrere Generationen zurückzuführen.“
(Literatur: Dr. med. M. O. Bruker, Unsere
Nahrung unser Schicksal, emu-Verlag)
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Dr.
med. Maximilian Oskar Bircher-Benner, (1867-1939), schweizerischer Arzt
Bircher-Benner erkannte die Fehler
der alten Ernährungslehre, welche die Berechnung der Nahrung an der Quantität
(Kalorien) ausrichtet, die Grundnährstoffe Eiweiss, Fett und Kohlenhydrate als wesentlich ansieht, eiweissreichen tierischen Produkten wie
Fleisch und Wurst den höchsten Stellenwert zuschreibt und als
unverzichtbar hält. Der Arzt wusste um die Gesetze und die Heilkraft der
Pflanzen. Deshalb verabreichte er seinen Patienten mit Erfolg pflanzliche
Rohkost als Heilkost. Die Erhitzung der Nahrung durch Kochen und deren fabrikatorische Verarbeitung bezeichnete Bircher-Benner als Wertminderung.
Wir können Bircher-Benner somit als den
Wegbereiter der heutigen vitalstoffreichen Vollwertkost bezeichnen, der
durch die Forschungsergebnisse Kollaths und anderen Forschern
wissenschaftliche Bestätigung fand. Die Bezeichnungen Bircher-Müesli und
Bircherraffel sind auf Dr. Bircher-Benner zurückzuführen.
(Literatur: Dr. med. M. O. Bruker, Wer Diät
isst wird krank, emu-Verlag)
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Dr. med.
Max Otto Bruker (1909-2001), deutscher Arzt für Innere Medizin
Der Ernährungspionier und jahrzehntelanger
Leiter des biologischen Krankenhauses Lahnhöhe bei Koblenz gründete die
Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB e.V. und das Gesundheitszentrum
Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus in Lahnstein. Dr. Bruker studierte unzählige
wissenschaftlich anerkannte Forschungsstudien und hat die neuen Erkenntnisse
zur vitalstoffreichen Vollwertkost an tausenden von Patienten mit grossem
Erfolg in die Praxis umgesetzt.
Der Ganzheitsarzt gilt als Wegbereiter einer
ursächlichen Heilbehandlung von Krankheiten anstelle der üblichen
symptomatischen Behandlung. Ein Leben lang betrieb er unermüdlich
wirtschaftlich unabhängige Aufklärung. In fortgeschrittenem Alter schrieb er
mit seinem Erfahrungs-, Wissens- und Erkenntnisschatz Bücher über die
Zusammenhänge zwischen Ernährung – Gesundheit – Krankheiten, die für Laien
genauso gut verständlich sind wie für Ärzte und andere Fachleute.
(Literatur : emu-Verlag)
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Dr. med. Thomas L. Cleave (1906-1983)
& George D. Campbell, englische Forscher und Ärzte
Die beiden Ärzte prägten den Sammelbegriff „Saccharidose“
für alle Krankheitserscheinungen, die durch den Verzehr raffinierter
Kohlenhydrate (Auszugsmehl, Fabrikzucker, geschälter Reis etc.) verursacht
sind, wie z.B. Herzinfarkt, Arteriosklerose, Diabetes etc.. Die Saccharidose
entspricht im Wesentlichen den heute von Dr. med. M. O. Bruker mit dem
Begriff „ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten“ belegten Krankheiten.
Cleave und Campbell sprechen von „der Regel
der 20 Jahre“. D.h. der Mensch muss mindestens 20 Jahre einer
Mangelernährung mit raffinierten Kohlenhydraten ausgesetzt sein, ehe diese
Erkrankungen auftreten. (Ausnahme: Karies, sie tritt erheblich früher auf.)
Bei Ernährungsgewohnheiten mit raffinierten
kohlenhydrathaltigen Produkten, die über mehrere Generationen anhalten,
verkürzt sich die Regel der 20 Jahre. So ist zu verstehen, dass bereits
Kinder an Herzinfarkten, Diabetes, Rheuma und Fettsucht leiden.
(Literatur: T. L. Cleave und G. D. Campbell,
Diabetes, coronary thrombosis and the saccharine disease. John Wright & Sons
Ltg., Bristol, Bircher-Benner-Verlag, Bad Homburg-Zürich, ca. 1970)
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Prof. Dr.
Henrik Dam (1895-1976), dänischer Physiologe, Biochemiker und
Nobelpreisträger
Er konnte experimentell mit der Verfütterung
von Kohlenhydraten in Form von verschiedenen Fabrikzuckerarten und Stärke an
Goldhamstern Cholesteringallensteine erzeugen, die bei 77% der Tiere in
Erscheinung traten. Die Zugabe von hochwertigem Fett verhütete die
Cholesterinsteinbildung. Aus diesen Versuchen geht eindeutig hervor, dass
die isolierten Kohlenhydrate Zucker und Auszugsmehl für die Entstehung von
Cholesteringallensteinen verantwortlich sind und nicht die Fette.
(Literatur: Dr. med. M. O. Bruker, Unsere
Nahrung unser Schicksal, emu-Verlag)
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Prof. Dr. med. Fritz Eichholtz,
deutscher Pharmakologe und Toxikologe
Er prägte den Begriff „Toxische
Gesamtsituation“. Darunter verstand er, dass der Mensch verschiedenen
Einzelwirkungen ausgesetzt ist, die sich gegenseitig in ihrer Wirkung
verstärken können:
a) Chemische Stoffe in unserer Nahrung
b) die Gefahr einer Potenzierung der Wirkungen, die sich aus der Vielzahl
der möglichen Kombinationen und deren Kumulationen dieser chemischen
Zusatzstoffe ergibt
c) Gifte, die wir über die Atmung und die Haut aufnehmen
d) vermehrte Strahleneinwirkung, atomare Verschmutzung
e) heute der Elektrosmog
Diese gesamte Belastung bezeichnete Prof. Eichholtz als „toxische
Gesamtsituation“.
(Literatur: Dr. med. M. O. Bruker, Unsere
Nahrung unser Schicksal, emu-Verlag)
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Dr. med.
Joseph Evers (1894 – 1975), deutscher Arzt
Er erkannte als praktizierender Arzt, dass
„der schwerste Fehler, den wir moderne Industrievölker auf dem
Ernährungsgebiet machen, die Denaturierung (Zerstörung, Verfeinerung,
Chemisierung usw.) unserer Lebensmittel ist“. Die Evers-Kost entspricht
weitgehend einer Vollwertkost.
Dr. Evers entwickelte für Menschen, die an
multipler Sklerose erkrankt waren, eine spezielle vollwertige Kost: Die sogenannte Evers-Kost. Sie enthält einen bestimmten Anteil von rohem
gekeimtem Getreide. Zwischen 1946 und 1976 behandelte er 12000 Menschen mit
Multipler Sklerose, von denen er vielen wieder zur Gesundheit verhalf. Die
Fachklinik „Dr. Evers“ für Neurologie im Sauerland/DE wird heute von seinen
Söhnen weitergeführt.
(Literatur: Dr. med. M. O. Bruker, emu-Verlag,
Wer Diät isst wird krank, ISBN 3-89189-037-0,
Dr. med. Joseph Evers, Die Evers-Diät, Haug Verlag, Heidelberg, ISBN
978-3-8304-2073-6)
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Dr. med.
Mikkel Hindhede (1862-1945), dänischer Landarzt und Leiter des
Skanderborg-Spitals
Seine eigenen Erfahrungen, Studien von
Forschern und deren Umsetzung in die Praxis lehrten ihn, dass eine
genügende aber knappe Nahrung, reich an Schutzstoffen, arm an tierischem
Eiweiss, Zucker und Weissmehlspeisen das Immunsystem optimal stärkt und
unter anderem eine besonders gesunde Darmflora ohne Eiweissfäulnis zur Folge
hat. Diese Ernährung verhinderte bei Spital-Patienten einen grossen
Medikamenteneinsatz und viele Operationen.
Während des 1. Weltkrieges wurde Hindhede in
den Haushaltausschuss Dänemarks bestellt. Mit der Umsetzung seiner
Ernährungsrichtlinien blieb Dänemark vor Hungersnot, Grippeepidemien,
sozialer Unrast und Teuerung verschont. (Während des 2. Weltkrieges führte
der Präsident der eidg. Kriegsernährungs-Kommission, Prof. Dr. med. A.
Fleisch in der Schweiz ähnliche Massnahmen mit ausgezeichnetem Erfolg
durch.)
(Literatur: Dr. Ralph Bircher, Geheimarchiv
der Ernährungslehre, Bircher-Benner-Verlag, Bad Homburg)
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Dr. med. Mc
Carrison (1878-1960), irischer
Arzt und Forscher, Leiter der indischen Forschungsanstalt für Ernährung
Er fütterte Gruppen von je 20 Ratten nach den
Ernährungsgewohnheiten von sieben indischen Volksgruppen, die sich in ihrem
Gesundheits- bzw. Krankheitszustand stark voneinander unterschieden. Vom
Ergebnis mit der Kost, der in Nordindien lebenden Sikhs war Mc Carrison so
beeindruckt, dass er seinen ganzen "Vorrats-Lagerbestand" von etwa tausend
Albinoratten nach dieser Kost ernährte. Die Kost bestand aus
Vollweizenmehlbrot, unpasteurisierter Butter und Milch, gekeimten
Kichererbsen, rohem Gemüse, einer kleinen Portion Fleisch (1 Mal pro Woche)
und Wasser.
In diesem Bestand gab es von 1929 bis 1934
keine Krankheiten und keine Fälle von Säuglings- oder Müttersterblichkeit.
Auch die Sikhs selbst besassen eine hervorragende Gesundheit. Die
Versuchstiere, die anders gefüttert wurden, und es waren im Laufe der Jahre
tausende, zeigten jede Menge Krankheitssymptome.
Daraus ergibt sich zwingend, dass einerseits
die hervorragende Gesundheit der Sikhs bzw. der "Sikh-Ratten", und
anderseits die Krankheiten der anderen Volksgruppen bzw. Tierversuchsgruppen
die Folge ihrer Ernährung waren. Kein anderer einzelner Faktor – weder
Volksgruppe, noch Klima, noch endemische Krankheiten oder sonstige Ursachen
– hat einen so tiefgreifenden Einfluss auf ihre Konstitution und ihre
Fähigkeit, schwere Arbeit und langwährende Anstrengungen durchstehen zu
können.
(Literatur: Dr. med. Mc Carrison, Nutrition
and National Health by Faber and Faber Limited, London; Are Waerland, Der
Weg zu einer neuen Menschheit, Humata-Verlag)
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Prof.
Dr. med. A. Katase, japanischer Forscher und Direktor des
pathologischen Instituts der Medizinischen Akademie von Osaka
Katase erforschte um 1930 mit 40 Mitarbeitern
über 10 Jahre die Wirkungen der basischen Mineralsalze und der
Hauptnährstoffe Zucker, Fett und Eiweiss.
Katase beobachtete unter anderem, dass bei
Kindern, die viel Süssigkeiten gegessen hatten, eine „körperliche Schwäche“
auftrat. Diese Beobachtung führte zu Zuckerfütterungsversuchen an jungen
Tieren. Seine Forschungen zeigten, dass der isolierte Zucker zu krankhaften
Veränderungen des gesamten Knochensystems führte, die sich in Brüchen,
Verbiegungen, Knickungen und Erweichungen zeigten, bedingt durch Kalkauslaugung
der Knochen. Die Knochensubstanz dieser Tiere wurde so weich,
dass sie mit einem Messer zerschnitten werden konnte.
Seine Untersuchungen ergaben weiter, dass nur
ganz geringe Mengen an isoliertem Zucker bei Tieren noch ertragen werden
konnten, ohne dass es zu diesen krankhaften Veränderungen kam. Würden diese
Zahlen auf die Menschen übertragen - vorausgesetzt der Mensch hätte die
gleiche Toleranz wie ein Tier - würde der Organismus eines Kindes von 20 kg
Gewicht 6 g Zucker (1,5 Würfelzucker) pro Tag ohne Schaden verarbeiten können.
(Literatur: Prof. Dr. med. A. Katase, Der
Einfluss der Ernährung auf die Konstitution des Organismus, Medizinischer
Verlag Urban und Schwarzenberg; Dr. med. M. O. Bruker, Zucker, Zucker,
emu-Verlag)
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Prof. Dr. med. Werner Kollath (1892 -1970), deutscher Arzt,
Hygieniker und
Ernährungswissenschaftler
Kollath gelang es erstmalig, Tiere bei
mesotrophischer (vitalstoffarmer) Kost so lange am Leben zu erhalten, dass
die sogenannten „Alters“- und „Aufbrauch“-Krankheiten in Erscheinung traten.
Bei Ratten dauerte es ca. 2 Jahre, was beim Menschen ca. 50 Jahren
entspricht. Diese Krankheiten konnten durch eine auxonreiche Kost verhütet
werden, wobei das Vollgetreide die entscheidende Rolle spielte. Man
erkannte, dass es sich bei den Auxonen vorwiegend um Vitamine der B-Gruppe
und weitere noch unbekannte Vitalstoffe handelte. Weiterhin wiesen die
Versuche auf bisher unerkannte Unterschiede zwischen „lebendiger“ und „toter“
Nahrung hin, insbesondere bezüglich der noch weitgehend unerforschten
Eigenschaften von Eiweiss. Er
prägte unter anderem den Begriff „natives Eiweiss“. Darunter verstand er
unerhitztes, naturbelassenes Eiweiss, das für die Erhaltung der Gesundheit
unbedingt notwendig ist und deshalb täglich in Form von Frischkorngerichten
und rohen Salaten gegessen werden sollte. Ausserdem stellte er eine
Werteskala auf, in welcher er die Nahrung nach dem biologischen Wert in
Lebensmittel und Nahrungsmittel aufteilte.
(Literatur: Prof. Dr. W. Kollath, Getreide und
Mensch eine Lebensgemeinschaft, Helfer-Verlag E. Schwabe, Bad Homburg; Die
Ordnung unserer Nahrung, Haug Verlag, Heidelberg)
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Dr. med. Francis M.
Pottenger (1901-1967), amerikanischer Forscher
Er erbrachte bei seinen Tierfütterungen (1932
– 1946) den klaren Nachweis, dass der Kochprozess eine Veränderung der
Nahrung bewirkt, die wiederum Auswirkungen auf das Gedeihen der Tiere hat.
In langjährigen Versuchen an Katzen über 8 Generationen konnte er die
degenerative Wirkung einer Kost nachweisen, in der das Fleisch durch
Erhitzung zubereitet wurde. Die auftretenden degenerativen Veränderungen
verstärkten sich von Generation zu Generation; in der 3. Generation traten
sie besonders krass auf. Um von Katzen aus der zweiten „defekten“ Generation
wieder normale Nachkommen zu erhalten, war vier Generationen lang wieder
rohe Nahrung notwendig. Wenn ein weibliches Tier 12-18 Monate lang die
gekochte Diät erhalten hat, kann es nie wieder normal entwickelte Junge
gebären. Noch nach 4 Generationen haben seine Jungen Gesichts- und
Kiefermissbildungen.
(Literatur: Dr. med. M. O. Bruker, Unsere
Nahrung unser Schicksal, emu-Verlag ; Dr. F. M. Pottenger, Pottenger’s Cats, A
Study in Nutrition)
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Dr. med. dent. Weston A.
Price (1879-1948), amerikanischer Zahnarzt
Bei seinen Untersuchungen bezüglich Gesundheit
und Zahngesundheit der verschiedensten Völker der Welt stellte er fest, dass
der Gebissverfall ein untrügliches Zeichen für den Grad zivilisatorischer
Schädigung des Einzelnen und ganzer Völkergruppen ist. Jene Patienten mit
schlechten Zähnen besassen auch eine schlechte Gesundheit.
Dabei erkannte er, dass überall dort, wo die
Naturvölker mit der modernen Zivilisation und somit auch mit der
zivilisatorischen Kost in Berührung kamen, die Gesundheit entsprechend
schlechter war, je enger und intensiver der Kontakt bestand.
Besonders erschreckend waren die
Veränderungen, welche die nächste Generation betrafen. Hatten die Eltern
noch gesunde Zähne und kräftige, breite Kiefer, litt bereits die nächste
Generation an Kiefermissbildungen, Zahnfehlstellungen und anderen
degenerativen Veränderungen.
Volksgruppierungen, die sich abseits der
Zivilisation hielten, konnten sich ihre Kraft, Gesundheit und Lebensfreude
bewahren.
(Literatur: Albert von Haller, “Gefährdete
Menschheit“, Hippokrates-Verlag GmbH, Stuttgart)
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Dr. Arpad Pusztai
(*1930), ungarischer Biochemiker, Forscher am schottischen Rowett Research
Institut (1968-1995)
Dr. Pusztai ist einer der wichtigsten
wissenschaftlichen Kritiker der Agro-Gentechnik. 1998 wurde Dr. Pusztai vom
renommierten Rowett Institut über Nacht entlassen.
Sein Vergehen: Aufgrund von Fütterungsstudien
mit gentechnisch veränderten Kartoffeln, die er der Öffentlichkeit
präsentierte, stellte er die Sicherheit gentechnisch veränderter Pflanzen
für den menschlichen und tierischen Verzehr grundsätzlich in Frage. Die
Ergebnisse seiner Untersuchungen zeigten, dass der Verzehr von gentechnisch
veränderten Kartoffeln zu Schäden am Immunsystem und zu verändertem
Organwachstum bei Ratten führte. In seinem Vortrag „Keine Falschinformation,
sondern Desinformation“ am 28.10.2005 in Zürich am „Gentech-frei“-Festival
stellte er unter anderem folgende Thesen auf:
a) Bei der industriellen Forschung herrscht ein Mangel an Transparenz. Sie
unterbindet, dass Resultate veröffentlicht werden, die negativ für sie sein
könnten (= Desinformation). Er weist darauf hin, dass Forschungsdaten
gefälscht werden und Zweifel an der Glaubwürdigkeit anderer Forscher geweckt
werden, die zu anderen Ergebnissen kommen.
b) Gentechnik-Unternehmen haben sehr viel
finanzielle und politische Macht. Sie sind bemüht, unabhängige Forscher
mundtot zu machen.
c) Es gibt nur wenig Forschung, die aufzeigt,
wie die Lebensmittelsicherheit, die Gesundheit und die Böden unter den
gentechnisch veränderten Organismen leiden und wie die biologische Vielfalt
zerstört wird.
d) Transgene Stoffe in uns werden
physiologische Auswirkungen haben. Falls keinerlei Schäden nachweisbar sind,
heisst das nicht, dass Gentechnik-Nahrung sicher ist. (Richard Fuchs erwähnt
in seinem Buch: “Genfood“ u.a. die Tatsache, dass seit dem vermehrten
Einsatz von Enzymen aus gentechnisch veränderten Mikroorganismen für
Backmischungen das sog. „Bäckerasthma“ stark zugenommen hat. Im BR3 TV
berichtete der Journalist Klaus Faissner von Gottfried Glöckner, einem der
ersten „Genbauern“ Deutschlands. U.a. klärt er darüber auf, dass die Kühe
nach Fütterung mit Genmais unter Durchfall litten und bei einigen Kühen die
Blutgefässe platzten. Weiterhin kam es zu Missbildungen bei den Kälbern,
Leberschäden, irreparablen Schäden im Stoffwechsel und sogar zu Todesfällen.)
e) Die Behauptungen von Wissenschaftlern, die
für die Grossunternehmen arbeiten, müssen von unabhängigen Wissenschaftlern
kontrolliert und überwacht werden.
(Literatur: Vortrag von Dr. Arpad Pusztai am
28.10.2005 in Zürich: „Keine Falschinformation, sondern Desinformation“
www.umweltinstitut.org)
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Dr. med. dent. Adolf Roos
(1888-1974), Arzt und schweizerischer Zahnforscher
Er hinterliess eine der aufschlussreichsten
Untersuchungen über die Zusammenhänge zwischen Ernährung einerseits und
Zahnverfall und allgemeine Gesundheit andererseits. Diese Untersuchungen
fanden im Walliser Hochtal Goms statt, in einem Abstand von 25 Jahren, 1930
und 1955.
Die Bewohner von Goms waren bis 1914 von der
übrigen Welt wirtschaftlich fast völlig isoliert und auf sich selbst
gestellt. Ab 1914 griff die Eröffnung der Furkabahn bis Gletsch und die
Hochkonjunktur der Nachkriegsjahre in die Ernährungs- und
Lebensgewohnheiten der Gomser ein. Dies geschah durch eine wesentliche
Änderung der Ernährungsweise und der Veränderung der Qualität und
Zusammensetzung der Nahrung, die dann schlussendlich die Verschlechterung
der Zahnverhältnisse bewirkte und zur Verminderung der Zahngesundheit und
allgemeinen Gesundheit führte. Die Nahrung, die hauptsächlich aus
Frischmilch, Gemüse und Vollgetreide bestand, war 1930 fast vollständig aus
der Ernährung der Gomser verschwunden. Die Fette der Milch und der
Getreidekeime wurden durch denaturierte Fette ersetzt. Die vollwertige
Getreidekost (Brot, Gersten-, Hafer-, Erbsensuppe) wurde von denaturierten
Kohlenhydraten (Zucker, Konfitüre, Weissbrot, Weissmehl, Teigwaren) fast
verdrängt. Die Eiweissversorgung hatte sich qualitativ verschlechtert. Der
Konsum von Kaffee und Süssigkeiten stieg stark an.
Die Gomser waren berühmt für ihre strotzende
Gesundheit. 90 Jahre alte Bauern konnten mit ihren gesunden Zähnen
steinhartes Brot kauen. Frauen konnten 90 kg schwere Lasten 4 Stunden weit
tragen. Lungenentzündung war die einzige Krankheit, die sie fürchteten.
Nach dem Einsetzen der wesentlichen
Veränderungen in den Ernährungs- und Lebensgewohnheiten der Gomser,
verfügten sie über weniger Körperkraft und benötigten mehr Pausen.
Krankheiten traten jetzt häufiger auf. Die Leute waren oft wochenlang krank
und die Tuberkulose nahm zu. Dr. Roos fand in fast allen Dörfern Karies in
unterschiedlichem Ausmass.
(Quelle: Dr. Ralph Bircher, Geheimarchiv der
Ernährungslehre, Bircher-Benner-Verlag, Bad Homburg)
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Dr. med. Benjamin Sandler,
amerikanischer Amtsarzt
In seinen langjährigen Studien ging der Arzt
der Frage nach: „Wie kann es zu Kinderlähmung und anderen Viruserkrankungen
kommen?“ Er kam zu folgenden Ergebnissen:
a) Das Absinken des Blutzuckerspiegels, das
durch körperliche Überanstrengung und Schwimmen im kalten Wasser ausgelöst
werden kann, macht für Kinderlähmung und Viruserkrankungen empfänglich
b) Eine vollwertige Ernährung, die ein rasches
Absinken des Blutzuckerspiegels unmöglich macht, kann die Erkrankung an
Kinderlähmung und Viruserkrankungen verhüten, weil sie die natürlichen
Abwehrkräfte wiederherstellt und bewahrt. Diese Massnahme kann durch Ausruhen nach
Anstrengungen unterstützt werden.
c) In den vergangenen Jahren gab es auf der
ganzen Welt nur in Ländern mit besonders hohem Fabrikzuckerverbrauch
Kinderlähmungsepidemien. Sandler führte 1948 mit grossem Erfolg in Asheville
(USA) eine Kostkampagne durch, die jegliche Fabrikzuckerarten und
Auszugsmehle ausschloss. Sie hatte das Ziel, das Absinken des
Blutzuckerspiegels und damit die Kinderlähmung zu verhüten, was sich als
richtig erwies.
(Literatur: Dr. med. B. Sandler, überarbeitet
von Dr. M. O. Bruker, Vollwerternährung schützt vor Kinderlähmung und
anderen Viruserkrankungen, emu-Verlag)
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Dr. med. dent. Johann
Georg
Schnitzer (*1930), deutscher Arzt
Er belegte mit seinen Forschungen (Aktion
Mönchweiler) dass Fabrikzucker und Auszugsmehl die Hauptursache für
Zahnkaries sind. Die Versuchsgruppe, die sich an seine
Ernährungsempfehlungen hielt, erfreute sich zusehends eines besseren
Allgemeinbefindens. Menschen mit Beschwerden (Rheuma, Infektanfälligkeit
etc.) wurden von einer unerwarteten Besserung überrascht – ein Beweis, dass
die Zahngesundheit mit dem Allgemeinbefinden gekoppelt ist.
(Literatur: Das volle Leben, Azeb Schnitzer –
Buchauslieferung und Verlag, Zeppelinstr. 88, D-88045 Friedrichshafen)
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Are Waerland
(1876- 1955), Schwede, Pionier einer Volksgesundheitsbewegung
Er erkannte, dass die modernen
Zivilisationskrankheiten fast ausnahmslos Mangelkrankheiten sind. Seine
fleischlose, lacto-vegetabile Waerlandkost soll Fäulnisbakterien und
Gärungsprozessen im Darm kein Terrain bieten. Kruska, eine Getreidemischung
ist ein Basisgericht der Waerlandkost. Zum Waerland-System gehören wie bei S.
Kneipp Bewegung, Wasseranwendungen, abhärtende Massnahmen, geistige Pflege
und eine positive Lebenseinstellung. „Wir haben es nicht mit Krankheiten zu
tun, sondern mit Fehlern in der Lebensführung. Beseitige diese Fehler, und
alle Krankheiten werden verschwinden“, sagte Waerland.
(Literatur: Befreiung aus dem Hexenkessel der
Krankheiten, Humata Verlag)
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Prof. Dr. med. Lothar Wendt
(1907-1989), deutscher Arzt der Inneren Medizin
Der Zusammenhang zwischen dem Verzehr
tierischen Eiweisses und Gefässerkrankungen ist statistisch und auch durch
langdauernde Beobachtungen nachweisbar. 1948 hat Dr. Wendt den Zusammenhang
zwischen Gefässerkrankungen und übermässigem Genuss von tierischem Eiweiss
durch histologische Untersuchungen bestätigt. Es kommt dabei zu einer
Verdickung der Basalmembran und Ablagerung von Polymukosacchariden
(unterschiedlich grosse Verbindungen aus Einfachzucker) auch im
Zwischenzellgewebe. Dadurch wird der Nährstoffaustausch vom Blut ins Gewebe
behindert. Die Folge dieses erschwerten Stoffaustausches ist eine Erhöhung
der Blutwerte, z.B. des Cholesterins. Sie ist mitverantwortlich für erhöhten
Blutdruck.
Durch Vermeiden des tierischen Eiweisses und
Praktizieren der vitalstoffreichen Vollwertkost besteht die Möglichkeit,
diese Ablagerungen auf den Basalmembranen abzubauen und Komplikationen und
Spätfolgen an den Gefässen und Augen zu verhindern.
Wenn mit der frischkostreichen Vollwertkost
erst spät angefangen wird, bringt sie dennoch Vorteile. Es kommt zu einer
deutlichen besseren Reaktionsfähigkeit des Stoffwechsels, womit sich auch
das Allgemeinbefinden und die Leistungsfähigkeit verbessert. Die durch die
Eiweissmast mit Tierprodukten bereits eingetretenen Schäden schreiten nicht
weiter fort.
(Literatur: Dr. L. Wendt, Die
Eiweissspeicherkrankheiten, Haug Verlag, Heidelberg)
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